Was reizt die Intimzone?

Juckreiz im Intimbereich

Mit einem unangenehmen Juckreiz im Intimbereich, fühlt man sich den ganzen Tag unwohl. Kleidung, Sport und Pflege haben große Auswirkungen auf das Wohlbefinden der intimsten Zone. Wir zeigen Ihnen ein paar einfache Tipps, die Sie optimal in Ihren Alltag integrieren können.

Intimrasur – so sanft wie möglich

Für viele junge Frauen gehört die Intimrasur zur täglichen Körperpflege dazu. Doch auch wenn der Rasierer bereits ganz routiniert geschwungen wird: Rasierpickelchen bleiben meist nicht aus. Damit Ihre Haut nach der Rasur nicht überreizt ist, sollten Sie sich am besten beim Duschen rasieren. Das warme Wasser öffnet die Poren der Haut und macht die Härchen gleichzeitig geschmeidiger. Durch das Rasieren in Haarwuchsrichtung werden unnötige Hautirritationen oder schmerzhafte Schnitte vermieden.

Doch auch wenn Sie diese Grundregeln befolgen, ist und bleibt die Rasur ein Stressfaktor für Ihre Haut. Deswegen ist es wichtig, dass Sie Ihrem Intimbereich nach dieser Beanspruchung eine Erholung gönnen. Speziell für die Pflege nach einer Intimrasur hat Sagella® den Pflegebalsam Sagella® Sensitive entwickelt. Dank natürlicher Extrakte wird Ihre Haut besonders schonend beruhigt und kann dabei helfen Rasurbrand im Intimbereich zu lindern.

Die richtige Kleidung macht den Unterschied

Wir alle lieben sie: die Skinny Jeans! Schön eng anliegend zaubern sie einen tollen Hintern. Doch zu enge Kleidung kann schnell ziepen und die empfindliche Haut reizen. Sie kann die Durchblutung und Luftzufuhr behindern und einen Nährboden für Infektionen schaffen.

Wenn Sie nicht auf Ihre geliebten Jeans verzichten möchten, dann verschaffen Sie Ihrem Intimbereich am Abend etwas Luft und schlüpfen Sie direkt nach dem Nachhausekommen in Ihre Lieblings-Jogginghose, so können Sie lästigem Juckreiz vorbeugen.

Reizwäsche? Ja! Gereizter Intimbereich? Nein!

Auch die Wahl unserer Unterwäsche sollten wir überdenken. Klar fühlt man sich in einem String-Tanga attraktiver als in einem schlichten Baumwollhöschen. Für den Alltag ist es aber dennoch ratsam, auf synthetisch hergestellte Stoffe, wie etwa Satin, Polyacryl oder Polyamid, zu verzichten. Der schmale Stoffstreifen des Tangas kann durch alltägliche Bewegungen Darmbakterien in Richtung Scheide befördern und dadurch Infektionen wie etwa eine Pilzinfektion begünstigen.

Auch wunde Stellen und kleinere Verletzungen können durch den reizenden Stoff schneller entstehen. Also: Für den Alltag eignen sich bequeme Slips, die dennoch hübsch anzusehen sind. Und für den Abend kann man dann in die schönste Reizwäsche schlüpfen.

Die richtige Sportbekleidung

Was für die Unterwäsche gilt, gilt aber nicht für Sportkleidung! Da man beim Sport schnell schwitzt, sollten Sie auf jeden Fall atmungsaktive Stoffe wählen, die die Feuchtigkeit von der Innenseite des Textils nach außen transportieren – und das sind meist Stoffe, die synthetisch hergestellt werden. So können Sie einer möglichen Geruchs- und Keimbildung in Ihrer Intimzone effektiv vorbeugen.

Pflegen, aber nicht überpflegen!

Die Haut hat in Ihrem Intimbereich einen anderen pH-Wert als Ihr übriger Körper. Gerade während des Zyklus‘ wünschen wir Frauen uns ein gepflegtes und sauberes Gefühl in unserem Intimbereich. Da ist die Gefahr groß, die empfindliche Intimzone während der Regelblutung mit falschen Produkten zu überpflegen. Um die Intimflora nicht durcheinander zu bringen, hilft entsprechende Pflege.

So reinigen und pflegen Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt sind, wie etwa Sagella® pH 3,5, besonders wirksam und schonend. Reagiert Ihre Haut trotz sanfter Intimpflege noch immer gereizt, könnte dies auch an Ihrem Toilettenpapier liegen. Manche Sorten werden nach wie vor mit Chlor gebleicht und auch die bunten Aufdrucke auf dem Papier können Stoffe enthalten, die die zarte Haut unnötig reizen.

Wenn Sie mehr über die Besonderheiten der Haut im Intimbereich und die richtige Pflege lesen möchten, dann schauen Sie vorbei bei unserem Themenspecial Gesunder pH-Wert auf w-wie-weiblich!