Eine Entzündung der Vagina und Vulva wird allgemein als Vulvovaginitis bezeichnet.
Leichte Formen sind sehr häufig, und es kann zu mehreren Episoden kommen – sogar bereits im Kindesalter. In vielen Fällen handelt es sich nicht um eine schwerwiegende Erkrankung, die sich von selbst zurückbildet, ohne dass eine medizinische Behandlung oder diagnostische Untersuchungen erforderlich sind.
Faktoren, die das Risiko für eine Vulvovaginitis erhöhen können, sind unter anderem das Tragen enger Hosen oder feuchter Unterwäsche, die Verwendung ungeeigneter Produkte für die Intimpflege oder von Vaginalsprays sowie ein zu seltener Wechsel von Hygieneprodukten und Slipeinlagen.
Juckreiz an der Vulva bedeutet einfach… Juckreiz an der Vulva!
Er kann durch viele verschiedene Faktoren verursacht werden und sollte daher als Symptom betrachtet werden – nicht als eigenständige medizinische Erkrankung.
Zystitis ist der medizinische Begriff für eine Blasenentzündung.
Sie wird meist durch eine bakterielle Infektion verursacht und wird deshalb häufig auch als Harnwegsinfektion bezeichnet.
Vulvaschmerzen, oder Vulvodynie, sind chronische Schmerzen oder Beschwerden rund um den Scheideneingang (Introït), für die keine eindeutige Ursache gefunden wurde und die seit mindestens drei Monaten bestehen.
Eine vaginale Pilzinfektion ist eine Vulvo-Vaginalinfektion, die durch einen Pilz verursacht wird, der physiologisch im Scheidenmilieu vorkommt. Ein Ungleichgewicht der Scheidenflora – zum Beispiel durch die Einnahme von Antibiotika oder eine Veränderung des vaginalen pH-Werts – kann dazu führen, dass sich der Pilz lokal stark vermehrt.
Candidose ist eine sehr häufige Infektion, die durch einen Pilz namens Candida albicans verursacht wird. Dieser Pilz lebt normalerweise im Körper und auf der Haut, ohne Probleme zu verursachen. Wenn die bakterielle Scheidenflora gestört ist, kann dies das übermäßige Wachstum von Candida begünstigen.
Typische Symptome einer vaginalen Candidose sind:
Juckreiz oder Empfindlichkeit in der Scheide
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Schmerzen oder Unbehagen beim Wasserlassen
Starker, weißer, klumpiger Ausfluss (ähnlich wie Hüttenkäse)
Die bakterielle Vaginosis ist eine Form der Scheidenentzündung, die durch eine übermäßige Vermehrung von Bakterien verursacht wird, die natürlicherweise in der Scheide vorkommen. Sie tritt vor allem im gebärfähigen Alter auf.
Typische Symptome einer bakteriellen Vaginosis sind:
ungewöhnlicher Scheidenausfluss
Brennen beim Wasserlassen
Juckreiz und Reizungen in der Scheide
STIs sind Infektionen, die durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Verursacht werden sie durch Bakterien, Parasiten, Hefepilze oder Viren.
Die meisten STIs betreffen sowohl Männer als auch Frauen. Zu den häufigsten gehören:
Chlamydien
Genitalherpes
Gonorrhö (Tripper)
HPV-Infektionen
HIV (das Virus, das AIDS verursacht)
Die Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr reduziert das Risiko, diese Infektionen zu bekommen oder weiterzugeben, deutlich.
Vulvadermatitis ist eine Reizung des äußeren Genitalbereichs, die durch Reizstoffe wie Waschmittel, synthetische Unterwäsche oder Kondome ausgelöst werden kann.
Typische Symptome einer Vulvadermatitis sind:
Brennen
Rötungen
Juckreiz
Schmerzen beim Einführen von Tampons oder beim Geschlechtsverkehr
Vaginale Beschwerden bei kleinen Mädchen sind recht häufig und äußern sich meist als Vulvovaginitiden.
Die Ursachen sind vielfältig:
falsche Hygieneverhalten
Kontakt mit Sand oder Reizstoffen beim Spielen
Blaseninfektionen